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Die Heiderose Geschichte

Januar 2016

7. Januar 2016|

STEFAN STEINLE & UTE KROHMER

Die neuen  Heiderose-Wirtsleut‘

Liebe Gäste und Freunde der Waldgaststätte Heiderose

seit 63 Jahren ist die Heiderose in Familienbesitz. Jetzt ist die Zeit gekommen die Heiderose in andere, jüngere Hände zu geben.

Die neuen Betreiber, Stefan Steinle und Ute Krohmer, sind „vom Fach“ und seit vielen Jahren sehr erfolgreich in der Gastronomie tätig. Sie werden die Heiderose ab 8.Januar 2016 in bewährter Weise zu den bekannten Öffnungszeiten weiterführen. Wir bitten Sie, ihnen das uns auf so herausragende Weise entgegen-gebrachte Vertrauen zu schenken.

Allen unseren Gästen sagen wir ein aufrichtiges Dankeschön für die vielen schönen Erlebnisse und Stunden, die wir mit Ihnen erfahren und verbringen durften.

Ihre Heiderose-Wirtsleut‘
Margit und Alfons Körner

September 1999

7. September 1999|

VON 1999 BIS ENDE 2015

Heiderose Geschichte Teil 4

Im Jahr 1999 wurden landesweit neue Abwasserrichtlinien diskutiert. Als Betreiber einer Klärgrube entschlossen wir uns als erste und bisher einzigen in der Gemeinde Steinheim zum sofortigen Anschluss an das öffentliche Kanalnetz. Im kombinierten Pflug/Fräs/Baggerverfahren wurde eine Druckleitung für das Abwasser verlegt.

Seit April 2006 bewirtschaften wir die Heiderose wieder selbst und freuen uns, diese Familientradition im Sinne unseres Uropas, Opas und Vaters fortsetzen zu können.

Lassen Sie für ein paar Stunden den Alltag hinter sich. Entspannen Sie sich in gemütlicher Geselligkeit und behaglicher Atmosphäre inmitten unserer schönen Heidelandschaft auf der Schwäbischen Ostalb.

Mehr als 60 Jahre Heiderose –

Ruhe, Entspannung und Geselligkeit für die Gäste der Heiderose.

Autorin: Margit Körner geb. Ziegler

März 1979

15. März 1979|

VON 1979 BIS 1994

Heiderose Geschichte Teil 3

Unvergessen bleibt aber auch die Brandnacht an einem Samstag im April 1979, als nur das beherzte Eingreifen der Gäste Schlimmeres verhinderte. Als der Schreck vorbei war  und man darüber Witze machen konnte, haben uns die Löscher ins Gästebuch geschrieben:

„Die frohe Runde, sie geht weiter, stets froh und heiter.
Sollte es mal wieder brennen, eins ist sicher, wir löschen,
denn von der Heiderose wollen wir uns nicht trennen.“

So waren sie, unsere Stammgäste.

Dieser Brand war Anlass, an die öffentliche Stromversorgung anzuschließen. Das Stromaggregat gehörte ab 1980 der Vergangenheit an.

Die Jahre gingen auch am Heiderose-Wirt Otto nicht spurlos vorüber und so wurde die Heiderose ab 1986 verpachtet.

Nach einem zähen Genehmigungsverfahren im Landschaftsschutzgebiet konnte dann doch endlich im September 1993 mit der Renovierung der Heiderose begonnen werden. Bis März 1994 wurde der alte Hüttenteil von 1953 komplett abgerissen und neu aufgebaut. Die Umbauarbeiten wurden von den Stammgästen interessiert begleitet. Ab April 1994  wurden die Heiderose-Gäste in den neuen Räumlichkeiten für die heideroselose Zeit entschädigt.

Die Heiderose hatte nichts von ihrer Anziehungskraft verloren.

Mai 1965

7. Mai 1965|

von 1965 bis 1980

Heiderose Geschichte Teil 2

Mit Hilfe guter Freunde und viel Eigenarbeit wurde 1965 angebaut, der Küchenbereich erweitert und die WC’s ins Innere der Wirtschaft verlegt. Ein Stromaggregat löste die Petroleumlampen ab. Im September 1966 feierten Otto und Lisa mit vielen Gästen die Einweihung der neuen Räume.

Die Stimmung in der „Heiderose“ war besonders. Unvergessene Stunden, wenn Richard Grüninger Schlagzeug, oder wenn nicht vorhanden, mit 2 Löffeln zusammen mit Hieber’s Charly Musik machte. Wenn dann noch Max Liebe, den alten Heidenheimern sicher noch bestens bekannt, seine Witze riss, blieb kein Auge trocken. Unvergessen aber auch unser Bachmann’s Done, wenn er mit Hieber’s Don sein Lied „Im Ural, da bin ich geboren“ gesungen hat…

April 1953

5. April 1953|

DIE GRÜNDUNG DER HEIDEROSE

Heiderose Geschichte Teil 1

1953 wurde die „Erfrischungsstätte Heiderose“, wie sie damals hieß, am Ostersamstag von Eugen Geiger, meinem Großvater, eröffnet.

Eugen Geiger fertigte seit Kriegsende Holzpfähle, Rebstecken, für den Weinbau in Lauffen bei Heilbronn. Weil Geld knapp war, wurde in Naturalien bezahlt, nämlich in Weinwährung. Das Wohnhaus in der Gartenstraße in Steinheim wurde zur „Weinstube Geiger“ und der Eugen war Wirt und seine Frau Elis Wirtin.

Für seine Rebstecken hatte er auf der Schäfhalde ein Stangenlager. Die Schäfhalde war bereits damals Heimat der Segelflieger, Wanderer schauten vorbei, so kam ihm der Gedanke den Leuten Erfrischungen und Vesper anzubieten.

Die „Erfrischungsstätte Heiderose“ wurde also am Ostersamstag 1953 eröffnet. Im Garten wurden Holzbänke und Tische aufgestellt, damit man auch draußen sitzen und den Segelfliegern zuschauen konnte. Wanderer und Segelflieger feierten manche fröhliche Runde.

Die „Heiderose“ und die „Weinstube Geiger“ waren Familienbetriebe. Gerhard, der Sohn vom Eugen spielte mit der Kapelle Geiger so manchen Sonntag für die „Heiderose“-Gäste auf. Es war was los. Einer der Schwiegersöhne vom Eugen, mein Vater Otto Ziegler, war in den Nachkriegsjahren begeisterter Hüttenwirt auf einer Albvereinshütte in den Alpen. Er fand in der „Heiderose“ seine Lebensaufgabe.

Die „Heiderose“ wurde zum beliebten Wanderziel und war vor allem bei schlechtem Wetter bald zu klein…

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