VON 1979 BIS 1994

Heiderose Geschichte Teil 3

Unvergessen bleibt aber auch die Brandnacht an einem Samstag im April 1979, als nur das beherzte Eingreifen der Gäste Schlimmeres verhinderte. Als der Schreck vorbei war  und man darüber Witze machen konnte, haben uns die Löscher ins Gästebuch geschrieben:

„Die frohe Runde, sie geht weiter, stets froh und heiter.
Sollte es mal wieder brennen, eins ist sicher, wir löschen,
denn von der Heiderose wollen wir uns nicht trennen.“

So waren sie, unsere Stammgäste.

Dieser Brand war Anlass, an die öffentliche Stromversorgung anzuschließen. Das Stromaggregat gehörte ab 1980 der Vergangenheit an.

Die Jahre gingen auch am Heiderose-Wirt Otto nicht spurlos vorüber und so wurde die Heiderose ab 1986 verpachtet.

Nach einem zähen Genehmigungsverfahren im Landschaftsschutzgebiet konnte dann doch endlich im September 1993 mit der Renovierung der Heiderose begonnen werden. Bis März 1994 wurde der alte Hüttenteil von 1953 komplett abgerissen und neu aufgebaut. Die Umbauarbeiten wurden von den Stammgästen interessiert begleitet. Ab April 1994  wurden die Heiderose-Gäste in den neuen Räumlichkeiten für die heideroselose Zeit entschädigt.

Die Heiderose hatte nichts von ihrer Anziehungskraft verloren.